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Titelbild

Clue Medical...ist
extrem leicht, extrem klein
und extrem vielseitig.


Ein miniaturisiertes telemedizinisches Gerätesystem
zum Aufzeichnen, Übertragen und Verarbeiten von Signalen, die von einer Herzstromkurve (EKG) abgeleitet werden.

clue medical ist ein hochtechnisches, medizinisches Gerät
der Telovital GmbH mit wissenschaftlichem Hintergrund und Entwicklung in Österreich und Deutschland.

Aufnahmedauer,
standardmässig: 2 Minuten bez. bis 24 Stunden.
Abtastrate: 1 kHz


Eine Aufnahmezeit von 2 Minuten und eine Abtastrate von
1 kHz ermöglichen clue medical, dem auswertenden Arzt durch eine intelligente Signalverarbeitung, insbesondere durch
hochgenaue Erfassung und Auswertung der R-R-Intervalle
(beat-to-beat), unter Berücksichtigung der Stationaritäts-
forderungen, Angaben von diagnostischer Qualität über die Herzfrequenzvariabilität (HRV) sowie über den Einfluss des
autonomen Nervensystems auf die Herztätigkeit und das Herz-Kreislaufsystem bereitzustellen.

Der Einfluss des
autonomen Nervensystems auf
das Herz-Kreislaufgeschehen.


Das neue Verfahren spiegelt somit viel genauer und wesentlich
komplexer die Einflussfaktoren und Steuermechanismen des
autonomen Nervensystems auf das Herz-Kreislaufgeschehen
wider. So wird es möglich, Erscheinungen wie Stress, Erholung
und deren Balance wesentlich besser zu erfassen,
tatsächlich zu quantifizieren und zuzuordnen.

Diese Faktoren sind von wesentlicher Bedeutung.

clue medical ermöglicht
eine wesentlich differenziertere Bewertung der Sympathikus- und Parasympathikusaktivität.


Zur Bewertung der Sympathikus- und Parasympathikusaktivität sowie deren Relation werden auf Grund von neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen für die FFT-Frequenzbereiche LF (Low Frequency 0,04 -0,15 Hz) und HF (High Frequency 0,15 - 0,4 Hz) spektrale Maßzahlen angeboten.
 
Es ist aus der Physiologie bekannt, dass im LF-Bereich des Spektrums vorwiegend der Sympathikus abgebildet wird, jedoch auch vagale (parasympathische) Anteile enthalten sein können. Folglich ist die aus dem Flächenverhältnis von LF- und HF-Bereich ermittelte Balance nur bedingt bewertbar. Durch ein eigens hierfür entwickeltes und eingeführtes mathematisches Modell ist es gelungen, eine differenziertere Bewertung vorzunehmen. Grundlage ist dabei die Berücksichtigung der mittleren Herzfrequenz, die mit der Aktivität des Sympathikus korreliert.
MLF MHF sowie die gewichtete Balance stehen dafür.
 
Als besondere Referenz kann angesehen werden, dass
clue medical in das Projekt Mars 500 zur Vorbereitung des Marsfluges des Moskauer IMBP einbezogen ist.
Telovital ist auf dem Gebiet der Weltraummedizin Partner des IMBP, dem führenden Institut für Langzeit-Weltraumflüge.

HRV reflektiert die Fähigkeit
des Herzens, sich verändernden Umständen anzupassen.


Die von clue medical erstellte HRV Analyse erlaubt es, den
kardialen Gesundheitszustand und den Zustand des autonomen Nervensystems - das wesentlich für die Regulation der Herztätigkeit verantwortlich ist - aufzuzeigen. clue medical wird damit zu einem hervorragenden Diagnose- und Überwachungswerkzeug.
Über die Komplexität der Diagnose ermöglicht clue medical zusätzlich zum Einsatz in der Kardiologie ein sehr breites, erweitertes Feld der Anwendungen. Durch seine ungewöhnliche Mobilität bei gleichzeitig einfachster Bedienung kann einem Patient das System zu diagnostischen und therapieüberwachenden Massnahmen anvertraut werden. Das auf den höchsten Stand der Telemedizin basierende Instrument bietet hohe Patienten-compliance.
Die sich widerspiegelnden Einflüsse des ANS und deren mess-technische Erfassung gestattet dabei einen begleitenden Einsatz bei Erkrankungen wie Diabetes mellitus, autonomer Neuropathie, chronischer Niereninsuffizienz/Dialyse oder auch bei psychiatrischen und neurologischen Erkrankungen.
Der Leistungsumfang von clue medical ist für die Schlaf- und Sportmedizin von ebenso großer Bedeutung, wie für die Pharmaindustrie - zum Beispiel für Therapiestudien oder bei der Entwicklung neuer Pharmaka.

Wissenschaftlicher Hintergrund:

Das autonome Nervensystem ANS kennt die sympathischen und parasympathischen Bestandteile. Die sympathische Anregung,
auftretend in Erwiderung auf Druck, Bewegung und Herzkrankheit, verursacht eine Zunahme der Pulsrate, indem sie die Stimulationsrate der Schrittmacherzellen des sinoatrialen Nullpunktes des Herzens erhöht.
Die parasympathische Tätigkeit, hauptsächlich aus der Funktion der inneren Organe resultierend, bewirkt die Abnahme der Stimulationsrate der Schrittmacherzellen, wobei die Pulsrate
eine regelnde Balance der physiologischen autonomen Funktion bereitstellt. Die unterschiedlichen rhythmischen Beiträge von der sympathischen und parasympathischen autonomen Tätigkeit modulieren die Pulsrate und folglich die RR Abstände des QRS Komplexes im Elektrokardiogramm (EKG) bei den einzelnen Frequenzen. Sympathische Tätigkeit ist mit der Niederfrequenz-strecke verbunden (0.04-0.15Hz) während parasympathische Tätigkeit mit dem höheren Frequenzbereich (0.15-0.4Hz) der Frequenzmodulation der Pulsrate verbunden ist.
Dieser Unterschied in den Frequenzbereichen ermöglicht in der HRV Analyse, die sympathischen und parasympathischen Anteile getrennt zu betrachten.

Der Systemablauf.
Darstellung der Anzeige


Im mobilen Einsatz erfolgt die Übertragung per Mobilfunktelefon weltweit.Um die Arbeit für den Arzt zu erleichtern, kann auch eine Direktübertragung per Infrarotschnittstelle von clue medical zum PC erfolgen und dort das übermittelte pdf-Dokument sofort dargestellt und ausgedruckt werden.

clue medical erlaubt zwei grundlegende Aufnahmeverfahren
zur Ableitung der Herzstromkurve: mit Festelektroden oder mit Klebeelektroden.

Bedient wird clue medical (Signalabnahme und Senden) über nur
eine, zentrale Taste. Das vereinfacht die Anwendung grundlegend und schließt eine Fehlbedienung aus, wie zum Beispiel eine Verwechslung von Tasten.

Das System arbeitet anonym.

Der Output

Der Datenschutz der persönlichen Vitaldaten ist in vollem Umfang gewährleistet, weil alle Daten im System anonym in Verbindung mit der Gerätenummer gelenkt werden. Die Patientenzuordnung der Daten erfolgt erst durch den Empfänger der Auswertung.

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Mobiler Kardialer Komplex Analyzer

  • Herzfrequenzvariabilität
  • Analyse der Sympathikus-Parasympathikus-Regulation
  • 1-Kanal-EKG
  • Signalgemitteltes EKG
  • Aufnahme von 30 Sekunden bis zu 24 Stunden möglich
  • 1 Gerät



Technische Daten

Abmessungen:

L/B/T 76 mm x 72 mm x 15 mm

Gewicht

mit Batterie: 56g

ohne Batterie: 49g

Betriebstemperaturbereich

10°C bis 45°C

Lagertemperaturbereich

-20°C bis 60°

Relative Luftfeuchte

10% bis 95% nicht kondensiert

Betriebsdauer ohne Batteriewechsel

> 500 Messungen

Risikoklasse

II a

Schutzgrad

BF / IP20

EKG - Ableitung

2 x 1 Kanal

EKG - Abnahme

bipolar und neutrale Elektrode

Eingangsspannung

10 mV p-p

DC Offset Korrektur

< 300 mV

Frequenzbereich:

Klebeelektroden

0,05 - 40 Hz (-3dB)

Festelektroden

0,5 - 40Hz (-3dB)

Abtastrate

1000 Hz

Auflösung der AD-Wandlung

12 Bit

Speicherung

Maximal 10 Aufzeichnungen speicherbar

Batterietyp

AAA Alkaline (1,5V)
Aufladbare Typen zugelassen (NiMh 1,2V)

Batterieanzeige

optisch

Elektrodenüberwachung

ja

Übertragung:

IrDA

Modem (IrComm) zur Zentrale mit Internetverbindung

IrDA

Obex-Push (PDF-File) direkt auf Empfänger

Methode der Herzratenmessung

Mittelwert-EKG über 2 Min.

In der Zwei-Minuten Aufzeichnung werden folgende Kriterien, Daten und Werte ermittelt und dargestellt:

  1. Die mittlere Herzperiode sowie Herzfrequenz, absolute (SDNN) und relative (CV) Herzfrequenzvariabilität.
  2. Eine Spektralanalyse (FFT) einschließlich daraus abgeleiteter Flächenmaße für Sympathikus- und Parasympathikus-Aktivität sowie deren Balance
  3. Ein kompletter 1-Kanal-EKG-Abschnitt über 2 Minuten
  4. Ein signalgemitteltes EKG mit den charakteristischen Zeitkennwerten
  5. Ein Tachogramm der Herzperiodendauer einschließlich kardiovaskulärer Bewertung


Auch kürzere oder längere Aufnahmedauer ist möglich.

30 Sekunden zum Beispiel, wenn es nur um bestimmte Daten geht, wie etwa zur Interpretation von Herzrhythmusstörungen. Bei kürzeren Abschnitten, z.B. 30 Sekunden, ist eine Spektralanalyse mathematisch nicht mehr aussagefähig.
Nur eine Aufnahmezeit von 2 Minuten kann gewährleisten,
dass alle oben genannten Daten für die Diagnose zur Verfügung stehen. In einer Spezialversion sind auch Aufnahmen bis
24 Stunden möglich.